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Archive for the ‘Feldhamster’ Category

Aufgrund der aktuellen Entwicklung und zahlreicher Anfragen, bietet die Bürgerinitiative IGL-Marchfeldkanal auch heuer wieder eine fachkundige Ziesel-Führung an.
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Lernen Sie bei einem gemeinsamen Spaziergang entlang des Marchfeldkanals den artenreichen Lebensraum beim Heeresspital und viele seiner Bewohner kennen. Machen Sie sich zudem ein persönliches Bild vom Stand der Dinge um die bedrohte Zieselpopulation.

Wann: Samstag, 25. Juni 2016, 14:00 Uhr

Treffpunkt: Johann-Orth-Platz, 1210 Wien (Link zum Wienplan)

Dauer: ca. 1,5 – 2 Stunden

Anreise: Der Treffpunkt befindet sich nahe der Endstation der Straßenbahn-Linie 31. Falls Sie mit dem Auto anreisen, nutzen Sie bitte die Parkmöglichkeiten entlang der Johann-Weber-Straße. Am Johann-Orth-Platz ist das Parkplatzangebot nur gering.

Im Anschluss an die Führung steht zur Stärkung ein Buffet mit Getränken sowie selbstgemachten Torten, Broten und veganen Spezialitäten bereit.

Tipp: Zum Beobachten der Ziesel bitte Fernglas mitnehmen!

Der Spaziergang findet bei jedem Wetter statt. Die Bürgerinitiative IGL-Marchfeldkanal freut sich auf Ihr Kommen!

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Die MA 22 hat im letzten Jahr den Abtrag des Oberbodens (somit die Zerstörung des Lebensraums) auf einem Drittel der Projektfläche (2.2 ha) beim Heeresspital genehmigt. Bei einer Pressekonferenz am 5.April 2016 verkündeten Bauträger (involviert sind Kabelwerk, Donaucity, Sozialbau, Familienwohnbau) und ökologische Bauaufsicht (Knoll Consult), dass die abzutragende Fläche zieselfrei sei, und deshalb (nach einem Bodenabtrag im Frühjahr) ab September gebaut werden wird.

Betrachten wir die Angelegenheit näher:

  • Im Oktober 2014 lebten 264 Ziesel auf der Projektfläche, 24 auf den Ausgleichsflächen.
  • Im Oktober 2015 lebten 270 Ziesel auf der Projektfläche, nur 25 auf den Ausgleichsflächen, also nur eines mehr.
  • Von einer Abwanderung auf die Ausgleichsflächen kann also keine Rede sein. Das sind nicht einmal 10% der Population auf der Projektfläche, laut Bescheid von 2013 hätten es aber mindestens 50% sein müssen, um die Ziesel-Lebensraumvernichtung einzuleiten.
  • Auf der nun “zieselfreien” Fläche waren im Oktober 2014 noch 45 Tiere zu finden, die MA 22 dürfte trotzdem bereits im Sommer 2015 einer Zerstörung des Lebensraums dieser 45 Tiere zugestimmt haben – die Freigabe scheiterte letztlich offenbar am Einspruch der Wiener Umweltanwaltschaft.
  • Im Herbst 2015 wurde dann die Erlaubnis zum Bodenabtrag per Ausnahmegenehmigung erteilt – zu dieser Zeit war der Bestand auf diesem Teil der Projektfläche noch bei 10 Tieren.
  • Nun wird behauptet, diese 10 Tiere hätten den Winterschlaf nicht überlebt oder seien abgewandert.

Wie werden aus 45 Zieseln 0?

  • Dieser Teil der Projektfläche wurde großteils seit 2013 nicht mehr gemäht. Hohe Vegetation ist für Ziesel schlecht geeignet, da sie als Steppentiere auf kurzes Gras angewiesen sind. Die Qualität des Lebensraums verschlechterte sich, die Tiere wurden weniger (Abwanderung, mangelnder Fortpflanzungserfolg, Fressfeinde)
  • Die Einstellung der Pflege widerspricht einer Auflage aus dem seit 2013 gültigen Bescheid, der eine Pflege der Projektfläche bis zur nachgewiesenen Akzeptanz der Ausgleichsflächen vorschreibt. (verlangte Mindestfläche wurde zuletzt unterschritten).

Wo sind die Ziesel jetzt?

Definitiv nicht in Sicherheit, denn:

  • In der Zeit, in der 45 Ziesel “verschwunden” sind, ist genau 1 (!) zusätzliches Tier auf den Ausgleichsflächen aufgetaucht.
  • Auch in der marchfeldkanalnahen “Pufferzone” sind in diesem Zeitraum nur höchstens 9 Tiere zugewandert. Pufferzone bedeutet übrigens “dafür hatten wir keine Ausgleichsflächen mehr, ist aber egal, da die Häuser eh nicht drauf, sondern nur gleich daneben stehen”. Man kann also getrost davon ausgehen, dass dort angesichts 2500 zweibeiniger Nachbarn zukünftig keine Ziesel mehr leben werden.
  • Gut 35 der verschwundenen Ziesel dürften sich also, sofern sie noch leben, auf der verbliebenen Projektfläche stauen, zusammen mit 172 weiteren. Genau diese Fläche soll nach Aussage des nunmehrigen Kabelwerkgeschäftsführers Wasner innerhalb der nächsten 4 Jahre vollständig bebaut sein, jedes Jahr ein weiteres Baufeld. Also Salamitaktik, wie befürchtet.

Absiedlungserfolg ausgeblieben – warum?

Zieselsumpf

Eine der Zieselausgleichsflächen am Marchfeldkanal (A5, kein Scherz!). „…eine Erweiterung (des Lebensraums) entlang des sogenannten Marchfeldkanals…“ (Thomas Knoll, ökologische Projektaufsicht der Zieselumlenkung)

Vorausgeschickt: Das kümmert die Behörde nicht. Auch für den Fall, dass auf der vom Abtrag betroffenen Fläche noch Ziesel wären, ob sie jemals auf einer Ausgleichfläche ankommen ist egal, der Lebensraum ist ohnehin zerstört.

  • Die selben Flächen, auf deren Annahme durch Ziesel man seit drei Jahren wartet, sind jetzt wieder als Ausgleichsflächen für den zerstörten Teil der Projektfläche angegeben.
  • Zum Beispiel die Marchfeldkanalböschung, seit 20 Jahren 2 mal jährlich gemäht, gelegentlich von einzelnen Zieseln bewohnt. Seit die Böschung “Ausgleichsfläche” ist, wird erwartet, dass sie sich dort in Massen ansiedeln – bei gleicher Pflege.
  • Der Großteil der Ausgleichsflächen besteht aus auf der anderen Seite des Marchfeldkanals gelegenen verstreuten Wiesenstreifen und Flecken. Und einem Amphibiensumpf beim Marchfeldkanal.
  • I-Tüpferl: Die Zieselgerechte Pflege sämtlicher Ausgleichsflächen ist nur für 15 Jahre vorgeschrieben.

“Geringfügige” Ausnahmegenehmigungen in Serie.

  • Beim diesem ersten Filetstück der Projektfläche, meint die Behörde, die Auswirkungen seien nur gering, da nur wenige Tiere betroffen sind. Es ist zu erwarten, dass dies bei den folgenden “Teilprojekten” nicht anders ablaufen wird.
  • Gleichzeitig mit dem Bodenabtrag auf der Kabelwerkprojektfläche, wird am nördlichen Rand des Zieselvorkommens auf einem weiteren Grundstück der Boden abgetragen – für ein Projekt des Österreichischen Volkswohnungswerks (ÖVW). Betroffen/Vertrieben: 15 Ziesel/Feldhamster. Auch klein. Auch geringe Auswirkungen. Auch mit “Ausnahmegenehmigung” der MA 22. Als Ausgleichsfläche haben diese Tiere ein angrenzendes Stück Marchfeldkanalböschung zugewiesen bekommen, seit über 20 Jahren 2x jährlich gemäht, aber nicht von Zieseln besiedelt. Das wird sich jetzt auch nicht ändern.
  • Ein weiteres gleichzeitig genehmigtes Projekt am Rand der Fläche betrifft “nur” einen Feldhamster. Auch klein. Auch geringe Auswirkungen. Auch mit “Ausnahmegenehmigung” der MA 22.

Wie geht die naturschutzrechtliche Zirkusnummer am Ende aus?

Wir wagen eine Vorhersage:

  • Nach zahlreichen “Ziesel erfolgreich umgelenkt” Meldungen für verschiedene Baufelder in den nächsten Jahren wird man irgendwann überrascht feststellen, dass leider nur ein paar Dutzend Tiere auf den Ausgleichsflächen zu finden sind, und der Rest verschollen ist.
  • Warum wir das glauben? Erinnern Sie sich noch an die Feldhamster, die vom Verteilerkreis Favoriten 2011 in den Volkspark abgesiedelt wurden? Nun:
    Derzeit gibt es im Volkspark keine Hinweise auf Hamstervorkommen. Es ist davon auszugehen, dass die Population weitergewandert ist, da Anzeichen von Krankheiten, Vergiftung oder unmittelbare Gefährdung durch Bauarbeiten, weder im Zuge der Verlängerung der U1 noch durch andere Bauvorhaben fehlen.” © MA 22, 2015.
    Vor dieser “erfolgreichen” Aktion gab es dort bereits Feldhamster, von denen genauso wie von den umgesiedelten nun jede Spur fehlt.

Die IGL-Marchfeldkanal wird jedenfalls diese Vorgehensweise nicht hinnehmen und alles Erdenkliche unternehmen, um den Zieseln vom Heeresspital das Schicksal der Hamster vom Verteilerkreis zu ersparen.
Die Folgen einer durch die MA 22 verschuldeten EU-Klage hätte dann der österreichische Steuerzahler zu tragen, und nicht die Bauträger, die vom Verhalten der Behörde profitieren.

 

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Artenschutz-Kalender 2014Bezaubernde Fotos von Zieseln und Feldhamstern in ihrem natürlichen Lebensraum, stehen im Mittelpunkt des Artenschutzkalenders 2014, der ab sofort erhältlich ist!

Die atemberaubenden Bilder wurden freundlicherweise vom mehrfach preisgekrönten Floridsdorfer Fotografen Leopold Kanzler zur Verfügung gestellt, dessen Werke, weit über die Grenzen seines Heimatbezirks hinweg, große Anerkennung finden.

Für eine Mindestspende von 8 Euro ist der Artenschutzkalender 2014 in Wien-Floridsdorf in der Buchhandlung „Bücherei am Spitz“ und dem Bio-Nahversorger „Lebenskraft Natur“ erhältlich. Nähere Infos finden Sie auf der Kalender-Seite.

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Dubioser Verkaufsschacher um Floridsdorfer "Ziesel-Gründe"?Dubioser Verkaufsschacher um Floridsdorfer Ziesel-Gründe” titelte kürzlich ein aufschlussreicher Artikel in der Kronen Zeitung. Nun sagt Wien zum Artenschutz endgültig Tschüss. Wie befürchtet winkte die Naturschutzbehörde MA 22 die Ziesel-Umlenkung beim Heeresspital durch und markierte damit einen absoluten Tiefpunkt im Umgang mit dem Naturschutz.

Flankiert wurde der Entscheid durch gezieltes Einschalten einer gut vernetzten PR-Agentur. Der Öffentlichkeit servierte man ein wild-romantisches Luftschloss voll idyllischer Ausgleichswiesen und zärtlicher Eingriffe. In der Realität könnte es am Marchfeldkanal allerdings schon bald heftig zur Sache gehen.

Bei einer geführten Wanderung am 15. Juni können Sie sich persönlich ein authentisches Bild vom betroffenen Biotop und den inakzeptablen Ersatzflächen machen. Setzen Sie mit Ihrer Teilnahme ein Zeichen für ehrlichen und konsequenten Naturschutz!

Floridsdorf lehnt „Komplettpaket“ der Stadt Wien ab

Mit Ausgleichsflächen und rechtskräftiger Lizenz zur Vernichtung wertvollen Lebensraums liefert die Stadt Wien ein „Komplettpaket“. Das ist von Floridsdorf allerdings nicht gewünscht. Denn bekanntlich forderte das lokale Bezirksparlament mehrheitlich die Absiedlung des Bauprojekts. Umliegend des Heeresspitals soll nach dem mehrheitlichen Willen der Volksvertreter ein Naturschutzgebiet etabliert werden.

Jetzt liegt es an der Floridsdorfer Politik mit Nachdruck die Umsetzung ihrer Beschlüsse von der Gemeinde Wien einzufordern.

Undurchführbarer Plan neu aufgewärmt

Weit verstreute Ausgleichsflächen für die Heeresspital-ZieselGefeiert als großer Durchbruch, entpuppt sich die präsentierte Lösung rasch als alter Wein in neuen Schläuchen. Unverändert will man die Ziesel auf die selben weit verstreuten, teils abgelegen und ungeeigneten Ausgleichsflächen umlenken.

>> Ausgleichsflächen sehen und staunen <<

Ist ein erster Teil der Tiere dort angekommen, beginnt die sukzessive Vernichtung ihres angestammten Lebensraums um auch die übrigen Artgenossen zu vertreiben. Verbliebene Individuen, die sich dem „sanften Druck“ des Pflugs widersetzen, will man kurzerhand einsammeln und abtransportieren.

Nach dem selben Muster wird auch die ebenfalls beheimatete Feldhamster-Population delogiert, bekannte Vorkommen von Zauneidechse und Wechselkröte womöglich gar ignoriert. Allesamt sind sie streng geschützte Arten – Biodiversität unerwünscht!

Neu ist lediglich, dass im Falle des Scheiterns der Absiedlung, zusätzliche Überbrückungen des Marchfeldkanals errichtet werden sollen, um so die lästigen Tiere doch noch irgendwie los zu werden. Ein dichtes Vorkommen beim Heeresspital, war schon vor Beginn der Planungen bekannt, fiel aber im Widmungsverfahren unter den Tisch . Die betroffenen Ziesel sollen wohl um jeden Preis der Welt ihren Lebensraum verlieren.

Den größten Teil der Flächen stellt die Gemeinde Wien selbst zur Verfügung. Verbuschte Uferböschungen am Marchfeldkanal, deren Rodung nun zumindest teilweise zu befürchten ist, werden von der Betriebsgesellschaft Marchfeldkanal beigesteuert.

Wien ist anders: Mit Public Relations kontra Naturschutz

Braucht es beim Thema Naturschutz die Einschaltung einer PR-Agentur, muss wohl ordentlich Feuer am Dach sein.

Zur Rettung des Mega-Bauprojekts beim Heeresspital vertraut man auf Dienste eines Ex-SPÖ-Bundesgeschäftsführers, dessen Agentur voll und ganz auf „Story Telling“ spezialisiert ist.

Es sind aber nicht die von der Kronen Zeitung recherchierten Fakten, die im Mittelpunkt der „Auftrags-Geschichterln“ stehen. Vielmehr soll die öffentliche Meinung gezielt jenen notwendigen Spin bekommen, damit die Verantwortlichen ohne Imageverlust ein in Schieflage geratenes Vorhaben doch noch durchpeitschen können.

Auftrags-PR gegen die Interessen objektiv vom Aussterben bedrohte Tiere markiert zweifellos einen deprimierenden Tiefpunkt im Umgang mit schützenswerten natürlichen Ressourcen und letztendlich auch im Umgang mit den Bürgern. Eine Erkenntnis, die man angesichts grünen Aufwinds in der österreichischen Politik nicht für möglich halten würde.

Lichtblick Ziesel-Petition

Ziesel-Petition für Naturschutzgebiet beim Heeresspital Wien - Jetzt unterstützen!Enorme Resonanz gab indes für die erst kürzlich initiierte Petition zum Schutz der Ziesel-Population beim Heeresspital. Mit ihrer Forderung nach Umsetzung der Floridsdorfer Beschlüsse, konnte sie bereits mehr als 1.000 Unterstützungserklärungen gewinnen.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön allen Wienerinnen und Wienern, die mit ihrer Unterschrift ein engagiertes Zeichen für konsequenten Naturschutz und respektvollen Umgang mit streng geschützten Arten und ihrer Lebensräume setzen.

Unterschreiben auch Sie! Ab sofort ist es auch bequem per Fax möglich.

Ziesel-Wanderung am 15. Juni – Sei dabei!

Zieselwanderung am Marchfeldkanal beim Heeresspital Wien 2013-06-15War’s das nun mit den Zieseln beim Wiener Heeresspital? – Natürlich nicht, solange der gemeinsame Kampf für den Erhalt einer der letzten großen Populationen Österreichs unvermindert weitergeht.

Schon am 15. Juni haben Sie Möglichkeit hautnah das faszinierende Naturjuwel am Marchfeldkanal, dessen Ende von der Stadt Wien zuletzt eingeläutet wurde, hautnah zu erleben.

Lernen Sie im Rahmen eines geführten Spaziergangs alle Besonderheiten von Flora und Fauna des Biotops nächst dem Heeresspital kennen und machen Sie sich selbst ein Bild von den inakzeptablen, weitläufig verstreuten Ausgleichsflächen, wohin die streng geschützten Ziesel absiedelt werden sollen.

Neben dem Ziesel, haben weitere streng geschützte und seltene Arten wie Feldhamster, Zauneidechse, Wechselkröte, Neuntöter oder Nachtreiher dort ein Rückzugsgebiet gefunden. Ein schützenswertes Naturjuwel, wo es vieles zu entdecken gibt, erwartet Sie!

Wann: Samstag, 15. Juni 2013, 15:00 Uhr

Wo: Johann-Orth-Platz, 1210 Wien (Ecke Inge-Konradi-Gasse/Weilandgasse)

Dauer: ca. 1,5 Stunden

Der Treffpunkt befindet sich nahe der Endstation der Straßenbahnlinie 31. Vor und nach der Ziesel-Wanderung ist für ihr leibliches Wohl und reichlich Gesprächsstoff gesorgt.

Mit ihrer Teilnahme an dem Spaziergang zeigen Sie, dass Wiener Bürgerinnen und Bürger von der Wiener Stadtregierung eine gänzlich andere Art von Naturschutz erwarten, als dies zur Zeit praktiziert wird!

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

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Die Ausgleichsflächen für die Ziesel beim Wiener Heeresspital, die bekanntlich einem riesigen Bauprojekt weichen sollen, sind in aller Munde. Doch nur Insider kennen ihre tatsächliche Lage.

Um für die überfällige Transparenz zu sorgen, wurden nun Ausgleichsflächen und aktuelles Verbreitungsgebiet der Ziesel in Google Maps visualisiert und mit klickbaren Infos und Fotos angereichert. Als Basis dienen die von den Bauträgern bei der Naturschutzbehörde eingereichten Grundstücksdaten (PDF, ca. 2.4 MB).

Machen Sie sich selbst ein Bild von einem „Fleckerlteppich“ an Fragmenten, deren jeweilige Eignung und Erreichbarkeit größtenteils zweifelhaft ist. Zuletzt sprachen selbst die involvierten Experten offen von einer „nicht kalkulierbaren Akzeptanz“ der Ersatzgebiete durch die streng geschützten Tiere.

Visualisierung der Ziesel-Ausgleichsflaechen beim Wiener Heeresspital

Klicken Sie in die Google Karte um diese in voller Größe zu öffnen.

Hinweis: Für eine optimale Darstellung, empfehlen wir die Karte in einem gängigen Browser auf einem Desktop- oder Notebook-Gerät anzusehen.

Erläuterungen zur Visualisierung der Ziesel-Ausgleichsflächen

Das aktuelle Verbreitungsgebiet der isolierten Ziesel-Population beim Wiener Heeresspital ist in der Karte gelb und grün dargestellt.

Im grün markierten, nördlichen Areal ist Errichtung von ca. 950 Wohnungen geplant. Obwohl strengstens geschützt, sollen die dort lebenden Ziesel aus der Gesamtpopulation herausgelöst und auf die rot dargestellten Ausgleichsflächen umgelenkt werden. Diese liegen zum überwiegenden Teil jenseits des Marchfeldkanals und sind nur über eine schmale Brücke erreichbar.

Einem Bericht der Bauträger an die Naturschutzbehörde ist zu entnehmen, dass bei Detailbegehungen keine Zieselbaue auf der gegenüberliegenden Seite des Gewässers festgestellt werden konnten. Somit existiert bis dato kein Nachweis, dass zumindest ein Ziesel über die Brücke hin und her wandern würde.

Unschwer zu erkennen ist, dass sogar die mit Büschen und Bäumen dicht verwachsenen Marchfeldkanal-Uferböschungen abschnittsweise als Ausgleichsflächen vorgesehen sind. Da Ziesel als Lebensraum offene Graslandschaften benötigen, bedarf es wohl signifikanter Rodungen um die Ufer als Ausgleichsflächen zu aktivieren. Dabei ginge wertvoller Lebensraum vieler in Wien selten gewordener Arten (z.B.: Eisvogel und Zauneidechse) verloren.

Fläche A9: Ziesel-Marathon zur Naherholungswiese

Fragwürdiges Highlight der Ausgleichslösung ist Fläche A9. Um sie vom Feld nördlich des Heeresspitals zu erreichen, müssten die Ziesel zielstrebig 1,15 km zurücklegen!

Dort angekommen, erwartet sie jedoch ganztägig Stress und gleich auch das nächste Bauprojekt. Denn die Wiese dient den M enschen mehrere nahegelegener Wohnanlagen zur Naherholung und schon bald soll westlich angrenzend ein Bauprojekt realisiert werden.

Warum eigentlich dieser „Fleckerlteppich“?

Ein großer Teil des Grünland zwischen Marchfeldkanal und Brünner Straße rund um das Wiener Heeresspital ist von Zieseln besiedelt. Dabei handelt es sich um ein Relikt-Vorkommen, für das aufgrund der isolierten Lage und unüberwindbarer Barrieren keine Möglichkeit zur Abwanderung besteht.

Diesseits des Marchfeldkanals stehen daher Ausgleichsflächen nicht im ausreichenden Umfang zur Disposition. Um die Realisierung des Bauprojekts – losgelöst von Fragen des Naturschutzes – retten zu können, ist man somit auf Gebiete auf der anderen Seite des Marchfeldkanals angewiesen.

Bestätigung für die suboptimale Lage der Ersatzgebiete kommt von der Ziesel-Expertin Dr. Ilse Hoffmann, die von den Bauträgern beigezogenen wurde. Sie erklärte im Gespräch mit „Der Presse“:

Es ist sicher nicht optimal, dass ein Großteil der Flächen nicht unmittelbar an das Lebensgebiet der Ziesel angrenzen.

Quellen

  1. Durch die Bauträger bei der Naturschutzbehörde MA 22 eingereichte Ausgleichsflächen
    (PDF, ca. 2.4 MB) Stand September 2012
  2. Artenkartierung Heeresspital – Umgebung Europäisches Ziesel und Feldhamster
    (Powerpoint, ca, 1.5 MB) Dr. Ilse Hoffmann, Universität Wien, September 2011

Die Karte wurde unter Verwendung von Symbolen aus der freien Map Icons Collection realisiert.

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Ziesel-Päarchen nördlich des Wiener Heeresspital

Ein von den Bauträgern an die Wiener Naturschutzbehörde MA 22 übermittelter „Zeitplan“ belegt nun erstmals wortwörtlich, was ohnehin längst klar war:

Die Akzeptanz der vorgesehenen Ausgleichsflächen durch die beim Heeresspital lebenden Ziesel ist „nicht kalkulierbar“! Auch haben bislang nachweislich keine Wanderbewegungen dorthin stattgefunden.

Das Papier offenbart noch weitere „spannende“ Aspekte. So kennen die Projektwerber vorab schon Auflagen, obwohl von der Behörde noch gar kein Bescheid zur Ziesel-Absiedlung vorliegt. Unbürokratischer Austausch parallel zu gesetzlich notwendigen Formalitäten?

Die Absicht die Tiere durch Pflügen zu lenken, räumt zudem mit dem PR-Märchen auf, dass Umackern im Ziesel-Lebensraum außerhalb deren Winterschlafs keine ungünstigen Auswirkungen haben kann.

Aufsehenerregende Medienberichte („Umwidmung als Kriminalfall?“) werfen indes neues Licht auf die Vorgänge rund um die viel diskutierte Widmung beim Heeresspital.

Der „Zeitplan“ zum Download

Der knapp vor Weihnachten 2012 von den Bauträgern an die MA 22 übermittelte „Zeitplan“ ist im Detail hier nachzulesen:

>>> Download Zeitplan <<<

Nicht kalkulierbare Akzeptanz der Ausgleichsflächen ?

Sobald 50 Prozent der Ziesel das Projektgebiet verlassen haben, sollen die restlichen Tiere sukzessive durch Pflügen vertrieben werden. Ob die erste Hälfte auf den Ausgleichsflächen angekommen oder sonst wohin verschwunden sein muss, lässt das Schreiben offen.

Jedenfalls wird die nicht kalkulierbare Akzeptanz der Ausgleichflächen durch die Ziesel im „Zeitplan“ ausdrücklich betont:

Da eine Umlenkung im Ausmaß von 50% des Bestandes innerhalb eines Jahres nicht realistisch erscheint, vor allem wegen der nicht kalkulierbaren Akzeptanz der Ausgleichsflächen, wird die Maßnahme auf bis zu 2 Hektar pro Jahr begrenzt.

Akzeptanz der Ausgleichsflächen: Praktisch gleich Null !

Warum jedoch überhaupt noch Unsicherheiten bezüglich der Akzeptanz der Ausgleichsflächen bestehen, ist eigenartig. Denn der überwiegende Teil der Ersatzflächen liegt jenseits des Marchfeldkanals und wäre für die Tiere nur über eine schmale Brücke zu erreichen.

Tatsächlich finden die ersehnten Wanderungen über die Brücke aber nicht statt. Schon im Oktober 2012 berichten daher die Bauträger an die MA 22, dass auf die Erbringung eines entsprechenden Nachweises (Fang/Wiederfang markierter Ziesel beiderseits der Brücke) wegen Aussichtslosigkeit bislang verzichtet wurde:

Am 07.08.2012 wurden jene potenziellen Ausgleichsflächen östlich des Marchfeldkanals kartiert, die der Brücke am nächsten liegen (…). Trotz flächendeckender Vorgangsweise (…) wurden auf ca. 2 ha weder Bausysteme noch Fallröhren gefunden. Da sowohl für Ziesel als auch für Hamster auszuschließen ist, dass sie sich auf einer Fläche aufhalten, die keinerlei Zufluchtsmöglichkeiten bietet (…), wurde von Fangversuchen abgesehen.

Behördliche Auflagen schon vor Genehmigung der Ziesel-Lenkung bekannt

In der äußeren Wahrnehmung wirkt sich die offenkundige Perspektivenlosigkeit der Ausgleichsmaßnahmen nicht auf die Zusammenarbeit zwischen der weisungsfreien Naturschutzbehörde und den Projektwerbern aus. Überraschend nimmt der im Auftrag der Bauträger verfasste „Zeitplan“ gar Bezug auf eine bis dato unbekannte „Auflage 4“:

Bei Vorliegen von 50% der Population außerhalb des Projektgebietes (…) Beginn der Lenkungsmaßnahmen durch Grasnabenabtrag und anschließendes Pflügen (…). Da diese Maßnahme erst nach Erkenntnis des Monitoring und außerhalb der Winterschlaf- bzw. Säugezeit (Auflage 4) erfolgen kann, …

Auflagen werden durch die Behörde im Rahmen von naturschutzrechtlichen Bescheiden erteilt. Jedoch hat die MA 22 nach eigenen Angaben bis dato keinen Bescheid zum Umlenken der Heeresspital-Ziesel auf Ersatzflächen erlassen. Vielmehr wies sie im letzten Bescheid von März 2012 Lenkungsmaßnahmen sogar ausdrücklich zurück. Lediglich Fang und Wiederfang der Tiere zu Forschungszwecken wurde damals unter Verfügung dreier Auflagen genehmigt.

Daher ist es in der Tat erstaunlich, dass in dem an die Behörde gerichteten Schreiben die Kenntnis einer vierten Auflage dokumentiert wird, die sich noch dazu auf das bislang untersagte Lenken der Ziesel bezieht. Ist es also möglich, dass bereits vor Erlass eines naturschutzrechtlichen Bescheides Kenntnis über darin erteilte Auflagen besteht?

Gutes Pflügen vs. böses Pflügen

Pflügen in Ziesel-Habitat nördlich Wiener Heeresspital - Juni 2011Wie schon oft kritisiert, scheint es aus vielen Gründen unverantwortlich, den Lebensraum der Ziesel während ihrer aktiven Saison mit dem Pflug zu bearbeiten. Bislang wurde jedoch seitens der Naturschutzbehörde stets beteuert, dass ein solcher Umbruch bis maximal 30 cm Tiefe ohne Auflagen im völligen Einklang mit dem Naturschutzgesetz stehe.

Andererseits geht nun aus dem vorgelegten „Zeitplan“ wenig überraschend hervor, dass man die Ziesel beim Heeresspital durch streifenweises Pflügen ihres Habitats (wiederum max. 30 cm tief) auf die Ausgleichsflächen umlenken will. Worin der qualitative Unterschied zwischen dem Pflügen in dem einen und dem anderen Fall liegt, weiß wohl nur die Behörde.

Jedenfalls muss bezweifelt werden, dass die österreichweit vom Aussterben bedrohten Zieseln jeweils einordnen können, ob es sich beim Pflügen bloß um eine gut gemeinte Pflegemaßnahme oder doch um eine Offensivsaktion handelt.

Umwidmung als Kriminalfall?“ und „Fall für Korruptionsanwaltschaft?“

Kronen Zeitung vom 5.1.2013 - "Umwidmung als Kriminalfall?"So titelte am 5. Jänner 2013 ein aufsehenerregender Bericht in der „Kronen Zeitung“. Darin greift das Blatt die seinerzeitigen Vorgänge im Vorfeld des Zustandekommens der Flächenwidmung beim Wiener Heeresspital auf. Bei der Widmung gab es merkwürdigerweise kein Gutachten der MA 22, ergaben Recherchen der „Krone“. Das bedeutsame Vorkommen der streng geschützten Ziesel beim Heeresspital war jedoch schon seit 2005 behördlich dokumentiert.

Auch die „Floridsdorfer Bezirkszeitung“ geht in ihrer letzten Ausgabe der Thematik auf den Grund und stellt abschließend die Frage, ob ein „Fall für die Korruptionsanwaltschaft“ vorliegen könnte?

Öffentliches Interesse an Ziesel-Schutz statt „Operation Hoffnungslos“

Obwohl die Ziesel österreichweit unter letalem Druck stehen, wird das Schauspiel um die Ziesel-Kolonie beim Wiener Heeresspital von Woche zu Woche unwürdiger.

Zuletzt sprach sich die Floridsdorfer Bezirkspolitik erfreulicherweise mehrheitlich für den konsequenten Schutz der bedrohten Ziesel aus. Nach ihrem Willen soll das Bauprojekt beim Heeresspital an anderer Stelle realisiert und stattdessen auf den Grünflächen rund um das Heeresspital ein Naturschutzgebiet festgesetzt werden. Fast 9.000 Menschen unterstützen bereits mit ihrer Unterschrift diese Forderungen.

Von Seite der Wiener Landesregierung gibt man sich vom massiven öffentlichen Interesse am Schutz der Ziesel völlig unbeeindruckt. Lieber hält man am beispiellosen Vorhaben zur Absiedlung der vom Aussterben bedrohten Tiere auf weit verstreute und zugleich größtenteils unerreichbare Ersatzflächen fest.

Die Frage, wie es überhaupt dazu kommen konnte, dass im Habitat einer der letzten großen Ziesel-Kolonien Österreichs jemals ernsthaft Planungen aufgenommen und millionenschwere Investitionen getätigt wurden, ist für die Verantwortlichen dabei offenbar nicht von Interesse.

Es ist also zu befürchten, dass in der Ziesel-Causa der Tiefpunkt an realem Natur- und Artenschutz längst noch nicht erreicht ist. Schon bald könnte es grünes Licht für eine „Operation Hoffnungslos“ geben …

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Das Floridsdorfer Bezirksparlament macht zum Schutz der Ziesel weiter Druck.

Nachdem zuletzt die Verlegung des Bauprojekts beim Heeresspital an einen alternativen Standort verlangt wurde, geht man nun einen Schritt weiter. Mehrheitlich stimmten die Bezirksvertreter einem Antrag auf Festsetzung eines Naturschutzgebietes auf Flächen umliegend des Heeresspitals zu. Dort hat eine der letzten großen Kolonien der europaweit geschützten Ziesel ihren Lebensraum.

Aus dem Norden Wiens kommt damit ein klares Signal, dass in Wien die strengen Naturschutzgesetze einzuhalten sind und der Schutz der landesweit massiv vom Aussterben bedrohten Tiere Vorrang haben muss.

Floridsdorfer Bürger und Politiker für den Schutz der Ziesel beim Wiener Heeresspital

In Wien-Floridsdorf setzen sich Politik und Bürger vehement für den nachhaltigen Schutz der bedrohten Ziesel-Population beim Heeresspital ein

Politische Mehrheit für Naturschutzgebiet beim Heeresspital

Der von der ÖVP-Floridsdorf eingebrachte Antrag fand die Zustimmung von Grünen, FPÖ und WIFF und erzielte somit die erforderliche Mehrheit. Lediglich die Mandatare der SPÖ lehnten den Antrag ab.

Im Antragstext wird auf das besondere Schutzbedürfnis der Ziesel-Population beim Heeresspital hingewiesen, da dort durch die Uni Wien eine bis dato unbekannte Unterart des Europäischen Ziesels entdeckt worden sein könnte. Darüber hinaus fänden auf dem unter Naturschutz gestellten Areal auch andere vorkommende, streng geschützte Arten, wie Feldhamster, Neuntöter oder Zauneidechse ein Rückzugsgebiet. „Das ausgewiesene Naturschutzgebiet kann als Schau- und Infoprojekt der breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht werden und somit zu einem Imagegewinn des Bezirks beitragen“, heißt es in der Antragsbegründung weiter.

Aus Sicht der IGL-Marchfeldkanal ist es jetzt nur noch erforderlich, die bereits im Antrag skizzierten Grenzen des Naturschutzgebietes, entsprechend der tatsächlichen Ziesel-Verbreitung im Bereich zwischen Brünner Straße und Marchfeldkanal, exakt zu definieren.

Perfektes Timing für erweiterte Landschaftsschutzgebiet-Verordnung

Von der Wiener Naturschutzbehörde MA 22 war bis Ende 2011 der Entwurf einer Verordnung eines erweiterten Landschaftsschutzgebietes in Floridsdorf zugesagt. Wie jedoch aus der Beantwortung einer von den Grünen gestellten Anfrage durch die zuständige Stadträtin Ulli Sima hervorgeht, ist dieses Papier noch immer ausständig.

Damit bietet sich nun die günstige Gelegenheit, das von Floridsdorf geforderte Naturschutzgebiet ringsum das Heeresspital unmittelbar in die überfällige Verordnung zu integrieren und Aufwände, die mit einer abermaligen Überarbeitung des Landschaftsschutzgebiets verbundenen wären, zu vermeiden.

Naturschutzgebiet beim Heeresspital ist alternativenlos

Das Ziesel steht in Österreich an erster Stelle der Roten Liste. Nach den objektiven EU-Bewertungsmaßstäben befindet es sich landesweit im schlechtest möglichen Erhaltungszustand „U2 Unfavourable Bad“. Diese alarmierende Einstufung teilen sich die Ziesel lediglich mit drei Fledermausarten.

Seit Anfang der 70er-Jahre ist in Wien die überwiegende Zahl der dokumentierten Ziesel-Vorkommen erloschen. Trotzdem schenkte man in den Planungen des Großbauprojekts beim Heeresspital der, im Projektgebiet längst amtsbekannten, Population – eine der größten Österreichs – keinerlei Beachtung.

In Anbetracht der rechtlichen und naturschutzfachlichen Faktenlage, muss der nachhaltige Schutz des Ziesel-Reservats beim Heeresspital absolute Priorität haben. Statt an aussichtlosen, aber hochriskanten Umsiedlungsplänen festzuhalten, sind nun konkrete Anstrengungen für den Ziesel-Schutz überfällig.

Zeit zum Handeln

Die Bürgerinitiative IGL-Marchfeldkanal begrüßt die politische Willensbildung des Floridsdorfer Bezirksparlament zum Schutz der bedrohten Ziesel-Population beim Heeresspital, die weit über die Bezirksgrenzen hinweg große Beachtung findet. Beim Thema Naturschutz ziehen somit Bürger und Politik, ungeachtet weltanschaulicher Differenzen in anderen Fragen, gemeinsam an einem Strang.

Von entscheidender Bedeutung ist nun jedoch, die Umsetzung der beiden richtungsweisenden Anträge mit Nachdruck von der Wiener Landesregierung einzufordern. Die IGL-Marchfeldkanal appelliert daher an die Lokalpolitik auch im Jahr 2013 in Sachen Zieselschutz nicht locker zu lassen.

Gemeinsam mit der Mehrheit der Floridsdorfer Volksvertreter, setzen sich bereits 8.500 Menschen mit ihrer Unterschrift für ein Naturschutzgebiet auf den Grünflächen rund um das Wiener Heeresspital ein. Bitte unterschreiben auch Sie!

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